LIGO does it again!
03:38:53 UTC, 26 December 2015

Einstein Conference 2015:
A Century of General Relativity

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neue eLISA/LISA Pathfinder website ist online: elisascience.org

08. Dezember 2016

Internationales Forscherteam findet bisher massereichstes Doppelneutronensternsystem mit dem verteilten Rechenprojekt Einstein@Home in Beobachtungsdaten des Arecibo-Radioteleskops

Etwa 25000 Lichtjahre von der Erde entfernt kreisen zwei tote Sterne umeinander. Auf einem Durchmesser von lediglich 20 Kilometern vereint jeder von ihnen mehr Masse als unsere Sonne und sie benötigen nur fünf Stunden für eine Umkreisung. Dieses ungewöhnliche Paar sogenannter Neutronensterne wurde von einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie sowie von Teilnehmern am Computerprojekt „Einstein@Home“ aufgespürt. Ihre Entdeckung ist die bisher letzte auf einer sehr kurzen Liste von nur 14 bekannten Doppelneutronensternsystemen und dazu auch diejenige mit der größten Gesamtmasse für beide Komponenten. Diese Systeme aus zwei umeinander rotierenden Neutronensternen stellen wichtige kosmische Laboratorien dar, mit denen einige der genauesten Tests von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie möglich werden. Sie spielen darüber hinaus eine große Rolle als potentielle Quellen für den Nachweis von Gravitationswellen mit den LIGO-Detektoren.

30. November 2016

AEI-Forscher erwarten neue Entdeckungen von den LIGO-Gravitationswellendetektoren

Am Mittwoch, den 30. November 2016 starteten die Gravitationswellen-Detektoren Advanced LIGO (aLIGO) in den USA und GEO600 in der Nähe von Hannover, Deutschland, offiziell ihren zweiten Beobachtungslauf "O2". Die Empfindlichkeit von aLIGO ist besser als bei der ersten Beobachtungskampagne (O1), bei der Gravitationswellen von zwei Paaren kollidierender Schwarzer Löcher beobachtet wurden. Die Forschenden der LIGO Scientific Collaboration am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) in Hannover und Potsdam haben die Datenanalysewerkzeuge, die Modellierung der Quellen und die Detektortechnologie weiter verbessert. Sie sind maßgebliche Partner in der internationalen Kollaboration und erwarten, dass weitere Signale in O2 nachgewiesen werden.

17. November 2016

AEI-Direktor als herausragender Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität ausgezeichnet

Gemeinsam mit 13 anderen Forschenden ist Prof. Karsten Danzmann, Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover und Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, als „herausragender Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität“ mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2016 ausgezeichnet worden.

13. Oktober 2016

In vier öffentlichen Vorträgen am 7., 15., 21. und 24. November ab 19 Uhr vom Licht bis zu den Gravitationswellen und ans Ende des Universum reisen

Der fünfte „November der Wissenschaft“ öffnet im Jahr 2016 wieder die Türen von Hannoveraner Forschungsinstitutionen für alle Interessierten. Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover ist dabei und lädt zu vier öffentlichen Vorträgen ein. Dabei erfahren Sie wie Sie Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie fast täglich nutzen, was in den Tiefen des Alls vor sich geht, was Licht eigentlich ist und wie Forschende aus Hannover an der Jahrhundert-Entdeckung der Gravitationswellen beteiligt sind.

12. Oktober 2016

Vorträge und Führungen – am 12. November in die faszinierende Welt der Gravitationsphysik eintauchen

Womit beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Leibniz Universität Hannover? Was geschieht hinter den Türen von Laboratorien und Forschungseinrichtungen? Am 12. November 2016 heißt es zwischen 18 und 24 Uhr wieder „Die Nacht, die Wissen schafft“ in Hannover. Interessierte können einen Blick hinter die Kulissen der Forschung werfen und einmalige Einblicke in die Arbeit der Forschenden bekommen. Das Albert-Einstein-Institut ist dabei und bietet Vorträge, Besichtigungen und das „Einstein-Kino“ mit Kurzfilmen aus der Forschung an.

22. September 2016

Licht mit besonderen Quanteneigenschaften ermöglicht erstmals vollkommen neuartiges Verfahren zur Bestimmung der Quantenausbeute von Photodetektoren

Sogenanntes gequetschtes Laserlicht hat maßgeschneiderte Quanteneigenschaften und erlaubt präzisere Messungen als gewöhnliches Laserlicht. Es wird seit sechs Jahren erfolgreich am Gravitationswellen-Detektor GEO600 nahe Hannover eingesetzt und verbessert dessen Messgenauigkeit erheblich. In einem Grundlagen-Experiment haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) und der Leibniz Universität Hannover nun das am stärksten gequetschte Laserlicht erzeugt und ihren bisherigen Weltrekord weit übertroffen. Zudem ermöglicht das Rekordlicht ein neues Verfahren, um die Quantenausbeute von Photodetektoren zu ermitteln. Dieses ist unabhängig von bisherigen Verfahren und erfordert keine aufwändig kalibrierten Referenzlichtquellen.

KOSMOS Lecture: Öffentlicher Vortrag von Prof. Nima Arkani-Hamed, Institute for Advanced Study, Princeton University, USA
am 30. August 2016 um 18:30 Uhr im Audimax, Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Raum-Zeit und die Quantenmechanik sind die beiden Pfeiler, auf denen das moderne Verständnis der Physik beruht. Dunkle Wolken am Wissenschaftshorizont legen jedoch nahe, dass diese Säulen letztlich nicht mehr tragen und durch etwas Fundamentaleres ersetzt werden müssen. Die Raum-Zeit scheint im Quantenregime dem Untergang geweiht, umgekehrt gibt es viele Hinweise auf das Versagen der Quantenbeschreibung im frühen und späten Universum. Im Vortrag von Professor Nima Arkani-Hamed werden zunächst die in diesem Zusammenhang auftretenden Paradoxa erörtert.

23. August 2016

Der Preis würdigt Beiträge zur Entdeckung von Gravitationswellen

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat heute im Rahmen einer Feierstunde den mit 35.000 Euro dotierten Niedersächsischen Staatspreis an Prof. Dr. Alessandra Buonanno, Prof. Dr. Bruce Allen und Prof. Dr. Karsten Danzmann verliehen. Alessandra Buonanno ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam. Bruce Allen und Karsten Danzmann sind Direktoren am (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik Albert-Einstein-Institut/AEI) in Hannover und Professoren an der Leibniz Universität Hannover. Die drei Wissenschaftler wurden für ihre fundamentalen Beiträge zur Entdeckung von Gravitationswellen geehrt. Die Entdeckung wurde in Physical Review Letters veröffentlicht. Rund 100 der insgesamt etwa 1000 Autoren gehören dem AEI und der Leibniz Universität an.

27. Juli 2016

Nachwuchswissenschaftler nutzt Spitzenpreis, um neue Forschungsgruppe am AEI aufzubauen

Dr. Michal Heller wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit einem Sofja Kovalevskaja-Preis ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld in Höhe von knapp 1,65 Millionen Euro wird Heller am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) ab Dezember 2016 eine Forschungsgruppe aufbauen und an der Frage forschen, ob unsere dreidimensionale Welt in Wirklichkeit ein Hologramm ist.

06. Juli 2016

Forschende aus aller Welt haben in Hannover den aktuellen Stand der Wissenschaft und die weitere Entwicklung erörtert.

Mit der ersten direkten Messung von Gravitationswellen begann vor einigen Monaten die Ära der Gravitationswellenastronomie. Auf Einladung des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Hannover diskutierten jetzt rund 150 Forschende aus aller Welt die neuesten Entwicklungen und die nächsten Schritte der Gravitationswellenforschung.

„Die Entdeckung hat WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen elektrisiert, denn mit der Gravitationswellenastronomie werden wir das Universum so umfassend wie nie zuvor erkunden können,“ fasst Dr. Badri Krishnan, Leiter des lokalen Konferenzorganisationskomitees und Wissenschaftler am AEI, die Stimmung während der Konferenz zusammen.