Neuer Film über den Start der LISA Pathfinder Mission veröffentlicht

O2: A new season!
30 November 2016

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neues Video in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des GATIS-Netzwerks

28. Februar 2017

Neue unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppe in Hannover

Seit Januar 2017 – gerade einmal rund ein Jahr nach dem Beginn der Gravitationswellen-Astronomie – ist das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover um ein junges Forscherteam reicher. Die von Dr. Frank Ohme geleitete unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppe „Beobachtung und Simulation von kollidierenden Binärsystemen“ wird in den kommenden fünf Jahren Zusammenstöße von Schwarzen Löchern und Neutronensternen durch aufwändige Computersimulationen studieren und so an zentralen Fragen der neuen Gravitationswellen-Astronomie arbeiten.

08. Februar 2017

Weitere Stärkung der Forschung von AEI und Laser Zentrum Hannover

Vor einem Jahr wurde der erste direkte Nachweis der von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationswellen bekanntgegeben. An der Entdeckung waren die Laser-Expertinnen und -Experten des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI), der Leibniz Universität Hannover und des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) federführend beteiligt, denn im Herzen der amerikanischen LIGO-Detektoren wird ihre hochpräzise Lasertechnologie zur Messung der schwachen Gravitationswellensignale eingesetzt. Nun haben AEI-Forschende gleich zwei neue Technologien vorgestellt, die geeignet sind, die Empfindlichkeit zukünftiger Gravitationswellen-Detektoren weiter zu verbessern. Die Max-Planck-Gesellschaft stärkt nun die Entwicklung von Lasersystemen für Gravitationswellen-Detektoren der dritten Generation. Im Rahmen eines neuen fünfjährigen Forschungsprojektes erhält das AEI 3,75 Millionen Euro um in Kollaboration mit dem LZH neuartige Laser und Stabilisierungsverfahren zu entwickeln.

24. Januar 2017

„Minerva“ wird Gravitationswellen schneller als der bisherige Supercomputer des Instituts berechnen

Am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) wurde der neue Supercomputer „Minerva“ in Betrieb genommen. Mit 9.504 Rechnerkernen, 38 TeraByte Arbeitsspeicher und einer Rechenleistung von 320,4 TeraFlop/s ist der Großrechner mehr als sechsmal so leistungsfähig wie das Vorgängermodell. Damit können die Wissenschaftler der Abteilung „Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie“ nun deutlich mehr Gravitationswellenformen berechnen und komplexere Simulationen durchführen.

11. Januar 2017

Mit der Hilfe von zehntausenden von Freiwilligen entdeckt das verteilte Rechenprojekt Einstein@Home 13 neue Gammapulsare

Eine Untersuchung, die länger als tausend Jahre auf einem einzelnen Computer gedauert hätte, hat binnen eines Jahres mehr als ein Dutzend neuer schnell rotierender Neutronensterne in Daten des Gammasatelliten Fermi entdeckt. Ein internationales Team unter Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover untersuchte mit der von Freiwilligen aus aller Welt gespendeten Rechenleistung 118 unidentifizierte Objekte aus dem Fermi-Katalog. In 13 entdeckten sie einen rotierenden Neutronenstern im Herzen der Quelle. Alle Entdeckungen sind – nach astronomischen Maßstäben – junge Himmelsobjekte mit einem Alter von mehren zehn- und hunderttausend Jahren. Zwei von ihnen drehen sich überraschend langsam – gemächlicher als alle anderen bekannten Gammapulsare. Eine andere Entdeckung erfuhr einen sogenannten „glitch“, eine plötzliche Änderung der ansonsten gleichmäßigen Rotation mit unbekannter Ursache.

09. Januar 2017

Prof. Dr. Heinz Billing ist am 4. Januar 2017 im Alter von 102 Jahren verstorben

Nachruf

Billing muss nicht nur als deutscher Computerpionier in einem Atemzug mit Konrad Zuse genannt werden, er hat sich seit Anfang der 1970er-Jahre auch intensiv mit der Erforschung der Gravitationswellen befasst. Ohne seine Pionierarbeit an grundlegenden Technologien wären Projekte wie GEO600, der britisch-deutsche Gravitationswellendetektor bei Hannover, und das US-amerikanische LIGO (Laser-Interferometer Gravitationswellen-Observatorium) nicht möglich gewesen. Die Krönung seines Lebenswerks – die erste direkte Messung von Gravitationswellen am 14. September 2015 – hat Heinz Billing im stolzen Alter von 101 Jahren noch erlebt.

Eine neue Perspektive auf Quantenmechanik

Die Welt der sehr großen Strukturen wie Planeten und Galaxien wird durch Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, während die Welt der subatomaren Teilchen durch die Quantenmechanik beschrieben wird.

Neuer Film über den Start der LISA Pathfinder Mission

LISA Pathfinder: Werfen Sie zusammen mit einigen der erfolgreichen Wissenschaftlern einen Insider-Blick auf die ersten Schritte auf dem Weg zur Gravitationswellen-Astronomie im Weltraum.

12. Dezember 2016

AEI-Wissenschaftlerin Maria Alessandra Papa nimmt die Auszeichnung gemeinsam mit drei LSC-Kollegen im Namen der LIGO Scientific Collaboration am 12. Dezember 2016 im Rahmen einer Feierstunde in Washington DC entgegen

Die amerikanische Zeitschrift Foreign Policy ehrt jedes Jahr die weltweit wichtigsten Vordenker und Intellektuellen. Die Zeitschrift zollt damit Menschen Anerkennung, "deren Ideen im Laufe des vergangenen Jahres in die Tat umgesetzt wurden und damit die Welt verändern, in der wir leben." Zu den prominenten Preisträgern der vergangenen Jahre gehörten Angela Merkel und Umberto Eco. 2016 steht nun auch die LIGO Scientific Collaboration (LSC) auf der illustren "Top 100 Global Thinker"-Liste.

08. Dezember 2016

Internationales Forscherteam findet bisher massereichstes Doppelneutronensternsystem mit dem verteilten Rechenprojekt Einstein@Home in Beobachtungsdaten des Arecibo-Radioteleskops

Etwa 25000 Lichtjahre von der Erde entfernt kreisen zwei tote Sterne umeinander. Auf einem Durchmesser von lediglich 20 Kilometern vereint jeder von ihnen mehr Masse als unsere Sonne und sie benötigen nur fünf Stunden für eine Umkreisung. Dieses ungewöhnliche Paar sogenannter Neutronensterne wurde von einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie sowie von Teilnehmern am Computerprojekt „Einstein@Home“ aufgespürt. Ihre Entdeckung ist die bisher letzte auf einer sehr kurzen Liste von nur 14 bekannten Doppelneutronensternsystemen und dazu auch diejenige mit der größten Gesamtmasse für beide Komponenten. Diese Systeme aus zwei umeinander rotierenden Neutronensternen stellen wichtige kosmische Laboratorien dar, mit denen einige der genauesten Tests von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie möglich werden. Sie spielen darüber hinaus eine große Rolle als potentielle Quellen für den Nachweis von Gravitationswellen mit den LIGO-Detektoren.

30. November 2016

AEI-Forscher erwarten neue Entdeckungen von den LIGO-Gravitationswellendetektoren

Am Mittwoch, den 30. November 2016 starteten die Gravitationswellen-Detektoren Advanced LIGO (aLIGO) in den USA und GEO600 in der Nähe von Hannover, Deutschland, offiziell ihren zweiten Beobachtungslauf "O2". Die Empfindlichkeit von aLIGO ist besser als bei der ersten Beobachtungskampagne (O1), bei der Gravitationswellen von zwei Paaren kollidierender Schwarzer Löcher beobachtet wurden. Die Forschenden der LIGO Scientific Collaboration am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) in Hannover und Potsdam haben die Datenanalysewerkzeuge, die Modellierung der Quellen und die Detektortechnologie weiter verbessert. Sie sind maßgebliche Partner in der internationalen Kollaboration und erwarten, dass weitere Signale in O2 nachgewiesen werden.